Cold Water Grill Challenge 2018 – Antworten

Antworten zu den Fragen zur Geschichte unseres Dorfes

  1. Antwort:
    Der letzte Pfarrer hieß Peter Endres. Er starb am 4. Juli 1956 und war von 1915 bis 1956, also 41 Jahre lang als Pfarrer in Schöffelding tätig.
  2. Antwort:
    Das war Max Schmid. Er war von 1958 bis 1963 Pfarrer von Windach und auch Vikar von Schöffelding. Er verstarb kurz nach seinem Weggang aus Windach am 25. Juni 1963 in Günzburg.
  3. Antwort:
    Es handelt sich hier um Heinrich de Scephaltingen.
  4. Antwort:
    Der in der Urkunde erwähnte Ort Windach hieß damals „Wintahe“.
  5. Antwort:
    Steinebach wurde bereits in einer Urkunde aus dem Jahre 1065 erwähnt. Schöffelding wurde erstmals im Jahre 1125, Windach im Jahre 1157 und Hechenwang im Jahre 1173 erwähnt.
  6. Antwort:
    Es handelt sich um Achselschwang, das heute zu Utting gehört, bis zur Gebietsreform aber ein Teil von Hechenwang war.
  7. Antwort:
    Es geht hier um die Gründungssportart des Vereins. SC heißt Schlittschuhclub Schöffelding (nicht Skiclub, nicht Sportclub).
  8. Antwort:
    Der Veteranen- und Kameradenverein Windach-Hechenwang wurde im Jahre 1872 aus Anlass der Heimkehr der Teilnehmer des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 gegründet.
  9. Antwort:
    Er hieß Georg Widmann und war von 1945 bis 1956, also 11 Jahre lang im Amt.
  10. Antwort:
    Sein Name war Martin Graf und er war Bürgermeister von 1945 bis 1966, insgesamt also 21 Jahre lang.
  11. Antwort:
    Es war Josef Stiller, der bei einem Auftritt in der Sendung „Jetzt red’ i“ sich vehement, aber auch sehr unterhaltsam gegen den Autobahnbau, so nahe an seinem Grundstück vorbei, zur Wehr setzte.
  12. Antwort:
    Es war Oberbürgermeister Klaus von Dohnanyi (Erster Bürgermeister von Hamburg von 1981 bis 1988), der kurz nach dem Kriege im Jahre 1945/46 zusammen mit seiner Mutter und seinem Bruder Christoph im Schloss von Windach wohnte.
  13. Antwort:
    Die Blaskapelle Schöffelding wurde 1947 ins Leben gerufen. Der eigentliche musikalische Gründer war Jakob Haberle, ein Tenorhornist, der Mitte der 30er Jahre aus Antdorf nach Schöffelding zugezogen war und nach dem Kriege sich wieder musikalisch betätigen wollte.

    Jakob Haberle, der Gründer der Blaskapelle Schöffelding.
  14. Antwort:
    Der musikalische Gründer war der langjährige Windacher Zahnarzt Dr. Karl Endres. Er stammte aus Aub in Unterfranken und war dort schon als Dirigent tätig. Die Gründung erfolgte im Jahre 1956.

    Dr. Karl Endres, der Gründer der Musikkapelle Windach.

Cold Water Grill Challenge 2018 – Fragen

  1. Frage:
    Bis 1956 hatte Schöffelding einen eigenen Pfarrer. Erst danach wurde die Pfarrei Schöffelding von Windach aus mitbetreut. Wie hieß der letzte Pfarrer von Schöffelding?
  2. Frage:
    Heinrich Winterholler, der spätere Monsignore von Dießen, war von 1963 bis 1978 Pfarrer in Windach. Wie hieß sein direkter Vorgänger?

    Manfred Stagl, der Vorsitzende der Windacher Veteranen stellt die Fragen.
  3. Frage:
    Der Name von Schöffelding stammt ganz ursprünglich vom keltischen Ausdruck Skaft-walt und bedeutet: „der Mann, der mit dem Speer waltet und diesen auch beherrscht“.

In einer Schenkungsurkunde von 1125 aus Wessobrunn wird erstmal ein Heinrich aus Schöffelding als Zeuge erwähnt. Wie hieß und wie schrieb man Schöffelding zu damaligen Zeit?

  1. Frage:
    Der Name Windach hat zum einen mit „winden“ zu tun, wohl weil sich auch das Flüsschen Windach durch die Landschaft windet. In einer Schenkungsurkunde von Graf Heinrich II. aus Wolfratshausen an das Kloster Dießen wird Windach im Jahre 1157 erstmals erwähnt. Wie hieß und wie schrieb man Windach damals in der althochdeutschen Sprache?
  2. Frage:
    Die Gesamtgemeinde Windach besteht aus mehreren Ortsteilen, Weilern und Gehöften, so z. B. Schöffelding, Hechenwang, Steinebach, Oberwindach, Unterwindach, Weghäusl, Dürrhansl, Riedhof. Welches ist der älteste Ortsteil bzw. der Ortsteil, dessen urkundliche Erwähnung zeitlich am längsten zurückliegt?
  3. Frage:
    1972 erfolgte zum Leidwesen vieler bis dahin selbständiger Orte der Zusammenschluss zu größeren Ortschaften. Die Hechenwanger wollten damals wohl lieber zu Schondorf. In Schöffelding gab es eine interne Abstimmung zwischen Windach und Eresing. Einige Schöffeldinger waren auch der Gemeinde Penzing zugeneigt. Dennoch erfolgte die Eingemeindung nach Windach. Welchem ehemaligen Teil eines unserer Ortsteile ist es aber dennoch gelungen, sich einer anderen Gemeinde anzuschließen?
  4. Frage:
    In Schöffelding gibt es einen eigenen Sportverein, den SCS, der sich im Wesentlichen in folgenden Sportarten betätigt: Skifahren alpin, Eishockey, Langlauf, Stockschießen. Was ist mit der Abkürzung SC im Namen des SC Schöffelding gemeint?
  5. Frage:
    2012 schien das Ende des Veteranen- und Kameradenvereins Windach-Hechenwang sehr nahe, da sich über ein halbes Jahr kein neuer Vorstand fand. Im Oktober 2012 kam es dann aber zur Wiederbelebung und der Verein hat sich einen zusätzlichen Vereinszweck, die Bewahrung und den Erhalt der Dorfgeschichte, gegeben. Wann wurde der Verein jedoch ursprünglich gegründet und was war der Anlass dazu?
  6. Frage:
    Wie oben gesagt, erfolgte 1972 die Eingemeindung von Schöffelding und Hechenwang nach Windach. Bis dahin hatten die Orte einen eigenen Bürgermeister. Der letzte eigene Bürgermeister von Schöffelding war Josef Baudrexl. Wie hieß der vorletzte Bürgermeister?
  7. Frage:
    In Hechenwang war Josef Giggenbach der letzte Bürgermeister. Wie hieß der vorletzte Bürgermeister der eigenständigen Gemeinde Hechenwang?
  8. Frage:
    Der Autobahnbau der A96 anstelle der Bundesstraße 12 erregte damals die Gemüter der Anliegergemeinden. Auch in Windach und noch mehr in Schöffelding formierten sich Gegner des Projektes. Welcher bekannte Schöffeldinger hielt damals im Fernsehen einen flammenden Wortbeitrag gegen den Autobahnbau?
  9. Frage:
    Olaf Scholz ist der neue Finanzminister der Bundesrepublik. Zuvor war er Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Welcher seiner Vorgänger als Erster Bürgermeister von Hamburg verbrachte eine kurze Zeit seines Lebens in Windach?
  10. Frage:
    Die Geschichte der Blaskapelle Schöffelding ist über Jahrzehnte hinweg mit dem Namen „Bartsch“ eng verbunden. Wie hieß aber der eigentliche musikalische Gründer der Blaskapelle Schöffelding und in welchem Jahr wurde sie gegründet?
  11. Frage:
    Die Geschichte der Musikkapelle Windach ihrerseits ist eng mit dem Namen „Schmid“ verbunden, da die Schmid’s jetzt bereits in der dritten Generation musikalisch engagiert sind. Ein Anstoß zur Gründung einer Musikapelle in Windach kam vom damaligen Feuerwehrkommandant Mathias Prechtl. Wer war aber der musikalische Gründer der Musikkapelle und wann erfolgte diese Gründung?

Cold Water Grill Challenge 2018

e-m@il für uns

Unerwartete elektronische Post bekam der Veteranen- und Kameradenverein Windach-Hechenwang am 18. Februar 2018 von seinen Schöffeldinger Kollegen: Ein Video, das die Vorstandschaft des Schöffeldinger Krieger- und Soldatenvereins beim Grillen im Schnee zeigt, mit der Aufforderung, es ihnen gleichzutun.
„Cold Water Grill Challenge“ nennt sich dieser in den sozialen Medien mittlerweile zum Volkssport unter Vereinen gewordene Wettbewerb. „Warmduscher“ können alternativ eine Brotzeit ausgeben.
Der Windacher Veteranenvereinsvorsitzende Manfred Stagl, sehr auf seine und die Gesundheit seiner Vereinskollegen bedacht, entschied sich für die Alternative. So schrieb er an Max Menter, den Vorsitzenden der Schöffeldinger Krieger- und Soldatenvereins:
„Leider können wir mit Euch, den äußerst robusten, kältegestählten, abgehärteten und allen Witterungsbedingungen widerstehenden Schöffeldinger Männern nicht mithalten. Vielmehr fürchten wir Erfrierungserscheinungen, Blasenschwäche und den weit verbreiteten, unser Geschlecht speziell betreffenden und bei schwierigem Verlauf unsere Existenz bedrohenden ‚Männerschnupfen‘. Insofern laden wir Eure Vorstandschaft sowie Eure aktiven Kaltwassergriller zu einer gemeinsamen Vorstandssitzung des Krieger- und Soldatenvereins Schöffelding sowie des Veteranen- und Kameradenvereins Windach-Hechenwang ein. Die Tagesordnung der gemeinsamen Vorstandssitzung umfasst folgende Punkte:

TOP 1: Starkbier trinken
TOP 2: Brotzeit essen
TOP 3: Einige Fragen zur Dorfgeschichte beantworten
TOP 4: Gemütlich beisammen sein“

Am 5. April 2018 trafen sich also 16 Schöffeldinger und Windacher Veteranen zu einer gemeinsamen Vorstandssitzung in Windach.

Die Vorstandschaft der Schöffeldinger und Windacher Veteranen.

Nach den Tagesordnungspunkten 1 und 2, die mühelos abgearbeitet wurden, kam der schwierigste Teil: Fragen zur Dorfgeschichte beantworten.
Je sieben Fragen zur Geschichte des jeweils anderen Gemeindeteils stellte Manfred Stagl den beiden Teams. Konnte eine Frage nicht oder nur falsch beantwortet werden, hatte das andere Team die Möglichkeit, einen Zusatzpunkt zu erzielen.
Die folgenden Fragen galt es zu beantworten, wobei sich die ungeraden an die Windacher und die geraden an die Schöffeldinger richteten.

Zu den Fragen geht es hier.

Hier finden Sie die Antworten.

Der Wettbewerb endete 7:6 für Schöffelding. Diese zeigten sich aber großzügig und boten den Windachern ein Unentschieden an, da sie der Meinung waren, dass die Fragen für das Windacher Team schwieriger waren.
Anschließend übergab Manfred Stagl an seinen Schöffeldinger Kollegen Max Menter noch eine Kopie des Ehrenbuchs der Gemeinde Schöffelding, welches Gerhard Heininger kürzlich im Windacher Gemeindearchiv entdeckte. In diesem sind alle Soldaten mit detaillierten Angaben enthalten, die am 1. Weltkrieg teilnahmen.
Mit TOP 4 klang die gemeinsame Vorstandssitzung spät in der Nacht aus.

Die Beteiligten waren sich einig, dass die von Windach gewählte Antwort auf den „Cold Water Grill Challenge“ die beiden Vereine besser näherbrachte, als ein Grillvideo im kalten Wasser.