Das Jahr 1945 – Kriegsende und Nachkriegszeit in unserer Gemeinde

Begonnen haben wir, passend zum 75-jährigen Kriegsende, mit den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs und den ersten Tagen danach. Wir haben zwei Aufsätze gestaltet:

  • Teil 1: 20. bis 30. April 1945
  • Teil 2: 1. Mai bis 2. Juni 1945

Wir beziehen uns dabei vor allem auf die Erinnerungen folgender Personen: Maria Klas (Steinebach), Johann Kaindl (Schöffelding), Bürgermeister Hans Lindenmüller (Windach), Gisela Schreyegg (Windach) und Theodora Speckardt, geb. Popp (Windach/Landsberg). Über die Erinnerungen von Bürgermeister Hans Lindenmüller, der eine Art Tagebuch über diese Zeit führte, berichtete das Landsberger Tagblatt bereits im Jahr 1995 in vier Ausgaben, beginnend mit dem 20. April 1995.

Landsberger Tagblatt vom 30. April 2020.

Kulturlandschaft Ammersee-Lech e.V.

Am 15. Mai 2019 tagte der Verein „Kulturlandschaft Ammersee-Lech e.V.“ im Gasthof am Schloss in Windach. Manfred Stagl und Gerhard Heininger führten die Mitglieder in die Geschichte von Windach und des Schlosses ein.

Der Verein „Kulturlandschaft Ammersee-Lech e. V.“ mit den beiden Veteranenvereinsmitgliedern Manfred Stagl und Gerhard Heininger vor dem Windacher Schloss.

In der Zusammenkunft wurde das Projekt „Religiöse Flurdenkmäler“ vorgestellt und eine kleine Dia-Show  über eine Foto-Ausstellung der Region Ammersee in Gniew/Polen gezeigt.

Vortrag von Manfred Stagl über die Geschichte von Windach.

Cold Water Grill Challenge 2018 – Antworten

Antworten zu den Fragen zur Geschichte unseres Dorfes

  1. Antwort:
    Der letzte Pfarrer hieß Peter Endres. Er starb am 4. Juli 1956 und war von 1915 bis 1956, also 41 Jahre lang als Pfarrer in Schöffelding tätig.
  2. Antwort:
    Das war Max Schmid. Er war von 1958 bis 1963 Pfarrer von Windach und auch Vikar von Schöffelding. Er verstarb kurz nach seinem Weggang aus Windach am 25. Juni 1963 in Günzburg.
  3. Antwort:
    Es handelt sich hier um Heinrich de Scephaltingen.
  4. Antwort:
    Der in der Urkunde erwähnte Ort Windach hieß damals „Wintahe“.
  5. Antwort:
    Steinebach wurde bereits in einer Urkunde aus dem Jahre 1065 erwähnt. Schöffelding wurde erstmals im Jahre 1125, Windach im Jahre 1157 und Hechenwang im Jahre 1173 erwähnt.
  6. Antwort:
    Es handelt sich um Achselschwang, das heute zu Utting gehört, bis zur Gebietsreform aber ein Teil von Hechenwang war.
  7. Antwort:
    Es geht hier um die Gründungssportart des Vereins. SC heißt Schlittschuhclub Schöffelding (nicht Skiclub, nicht Sportclub).
  8. Antwort:
    Der Veteranen- und Kameradenverein Windach-Hechenwang wurde im Jahre 1872 aus Anlass der Heimkehr der Teilnehmer des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 gegründet.
  9. Antwort:
    Er hieß Georg Widmann und war von 1945 bis 1956, also 11 Jahre lang im Amt.
  10. Antwort:
    Sein Name war Martin Graf und er war Bürgermeister von 1945 bis 1966, insgesamt also 21 Jahre lang.
  11. Antwort:
    Es war Josef Stiller, der bei einem Auftritt in der Sendung „Jetzt red’ i“ sich vehement, aber auch sehr unterhaltsam gegen den Autobahnbau, so nahe an seinem Grundstück vorbei, zur Wehr setzte.
  12. Antwort:
    Es war Oberbürgermeister Klaus von Dohnanyi (Erster Bürgermeister von Hamburg von 1981 bis 1988), der kurz nach dem Kriege im Jahre 1945/46 zusammen mit seiner Mutter und seinem Bruder Christoph im Schloss von Windach wohnte.
  13. Antwort:
    Die Blaskapelle Schöffelding wurde 1947 ins Leben gerufen. Der eigentliche musikalische Gründer war Jakob Haberle, ein Tenorhornist, der Mitte der 30er Jahre aus Antdorf nach Schöffelding zugezogen war und nach dem Kriege sich wieder musikalisch betätigen wollte.

    Jakob Haberle, der Gründer der Blaskapelle Schöffelding.
  14. Antwort:
    Der musikalische Gründer war der langjährige Windacher Zahnarzt Dr. Karl Endres. Er stammte aus Aub in Unterfranken und war dort schon als Dirigent tätig. Die Gründung erfolgte im Jahre 1956.

    Dr. Karl Endres, der Gründer der Musikkapelle Windach.