D’Hechenwanger G’schicht 2

Fotos zur Schulgeschichte von Hechenwang

Der Veteranen und Kameradenverein Windach-Hechenwang, der sich auch der Bewahrung der Dorfgeschichte verschrieben hat, veranstaltete Anfang September 2016 einen heimatgeschichtlichen Abend im Gasthaus Saxenhammer in Hechenwang. Manfred Stagl, der Vorsitzende des Vereins präsentierte digitalisierte Dias und Fotos zum Thema „Geschichte der Volksschule Hechenwang“. Zusammengestellt wurden die Bilder von den beiden Vorstandsmitgliedern Johann Gerum und Gerhard Heininger. Der größte Teil  stammte aus dem Nachlass des Lehrers Walter Hillenbrand, der von 1948 bis 1952 an der Schule in Hechenwang tätig war. Lehrer Hillenbrand verfügte zur damaligen Zeit schon über einen Fotoapparat und ließ aus seinen Aufnahmen farbige Dias erstellen.

Ein ehemaliger Schüler von ihm konnte sich noch erinnern, dass der Bruder von Lehrer Hillenbrand ein Fotogeschäft in Schwabmünchen hatte und sich um die Weiterverarbeitung der Filme kümmerte. Der Farbe wegen schickte er sie zum Entwickeln nach Paris.

Die Zuschauer waren fasziniert von der Qualität der Fotos und der Ausdrucksstärke der Farben und konnten sich und ihre Schulfreunde auf zahlreichen Bildern wiedererkennen.

Im Anschluss an den Bildervortrag wurde die vierte Ausgabe der „Schriften des Archivs der Verwaltungsgemeinschaft Windach“ mit dem Titel „Schulgeschichtliche Aufzeichnungen für die Volksschule zu Hechenwang“ vorgestellt. Gerhard Heininger, zugleich auch Archivar der Verwaltungsgemeinschaft Windach, stellte dieses 68 Seiten umfassende Werk zusammen. Die Broschüre ist im Wesentlichen eine ausführlichere Form des Vortrags, der im Rahmen eines heimatgeschichtlichen Abends vor zwei Jahren gehalten wurde und die Schulgeschichte Hechenwangs in der Zeit von 1894 bis 1969 beleuchtete.

Kostenlose Exemplare sind am Schriftenstand im Rathaus in Windach sowie im Gasthaus Saxenhammer erhältlich.

Fotos

Hier geht es zu den Fotos.

Presseecho

Landsberger Tagblatt vom 23. September 2016.

D’Hechenwanger G’schicht 1

Die Geschichte der Volksschule zu Hechenwang

Am 23. Mai 2014 veranstaltete der Veteranen- und Kameradenverein Windach-Hechenwang einen heimatgeschichtlichen Abend. Thema des Abends war die Schulgeschichte Hechenwangs.
Manfred Stagl, der erste Vorsitzende des Vereins konnte neben dem neuen Bürgermeister Richard Michl 40 interessierte Vereinsmitglieder und Gäste im Gasthaus Saxenhammer in Hechenwang begrüßen. Auch einige alte Gegenstände, die im Zusammenhang mit der Schule stehen, z. B. eine Schulbank und eine Tafel wurden präsentiert.
Anschließend beleuchtete Manfred Stagl in einem unterhaltsamen, durch Bilder unterstützten Vortrag die Geschichte der Schule. Unterstützt wurde er dabei von seinen Vereinskollegen Christian Schulz und Gerhard Heininger:

Am 15. Oktober 1914 kam der Aushilfslehrer Karl Josef Baumann zur Schule Hechenwang, da der eigentliche Lehrer Joseph Neukam eine Woche vorher zum Militär einberufen worden war. Er begann, eine Schulchronik anzulegen, in welche er und seine Nachfolger alle wichtigen Ereignisse im Umfeld des Schulbetriebs eintrugen. 1924 ergänzte Lehrer Neukam, der nach dem 1. Weltkrieg wieder nach Hechenwang zurückkam, die Jahre von der Gründung der Schule bis 1914. Es handelt sich hierbei um den in den „Landsberger Geschichtsblättern“ 1917 veröffentlichten Beitrag. Der letzte Lehrer der Volksschule Hechenwang, Hauptlehrer Raimund Wyland, erstellte am 1. August 1969 den letzten Eintrag anlässlich der Auflösung der Schule.

Im November 2013 entdeckte Gerhard Heininger diese Chronik bei Verzeichnungsarbeiten im Archiv der Verwaltungsgemeinschaft Windach und erarbeitete daraus diesen Vortrag. An den Stellen, wo es für die Vollständigkeit oder das Verständnis erforderlich war, wurde die Chronik mit Informationen aus anderen Quellen (z. B. Zeitzeugen, Internet, Staatsarchiv, Archiv der VG Windach) angereichert.

Die Schule Hechenwang wurde 1893 errichtet. Am 16. März 1894 begann der neue Schuldienst mit 40 Werktags- und 10 Feiertagsschülern.
Besondere Ereignisse waren: Elektrisches Licht (1914), Aushilfslehrerin Theodora Büttner, die spätere Frau Popp (1915 bis 1917), zahlreiche Schulausflüge, Theateraufführungen, kriegsbedingt Unterricht im Gasthaus Saxenhammer (1945) und die Landschulreform (1966 bis 1969).
Die Schule war bis 1948 nur mit einem Lehrer für alle 7 bzw. 8 Klassen besetzt.

Fotos

Hier geht es zu den Fotos.

Presseecho

Landsberger Tagblatt vom 4. Juni 2014.

Schriften des Archivs der Verwaltungsgemeinschaft Windach

Der Inhalt dieser Veranstaltung wurde als Ausgabe 4 der „Schriften des Archivs der Verwaltungsgemeinschaft Windach“ veröffentlicht und ist im Bürgerbüro des Rathauses in Windach erhältlich.