Veteranenfreizeit – Touren 24 bis 27

Veteranenfreizeit Nr. 24 – „Radlrunde rund um Marktoberdorf“

Vom Treffpunkt in Ebenhofen führte der Weg zunächst östlich nach Bertoldshofen. Von dort ging es in südlicher Runde über Rieder hinauf zum Kuhstallweiher. Vorbei am Ettwieser Weiher kamen die Radler zu einer kleinen Trankespause in Oberthingau im Westen von Marktoberdorf an. Über Reinhardsried ging es zum Elbsee zur Einkehr und zurück nach Ebenhofen.

Geschichtsinfo: Rund um Immenhofen gibt es Wald, Moos, Viehweiden und Äcker. Die Gegend heißt „im Fürgen“. Hier entstanden viele Sagen und Mythen. Zum Beispiel gibt es das Fürgeweible von Immenhofen, das Vorbeikommenden nachstellt und deren Sinne verwirrt. Oder man begegnet dem Roten Reiter, einem ob seiner Grausamkeit im 30-jährigen Krieg von den Kameraden getöteter Soldat, der nun als Gerippe mit einer Kerze im Brustkorb durch die Gegend reitet.

Veteranenfreizeit Tour 24:
Radlrunde rund um Marktoberdorf

 

Veteranenfreizeit Nr. 25 – „Radl‘n über die Wies zum Illasbergsee“

Von Steingaden ging es streng hinauf zur Wieskirche. Von dort starteten die Radler ins Märchenreich von König Ludwig. Durchs Trauchgauer Moos führte der Weg hinauf nach Buching und dann mit herrlichem Panoramablick zum Illasbergsee (einem Nebensee des Forggensees). Über die Lechstaustufen bei Lechbruck radelte die Gruppe dann über Steingädele nach Steingaden zurück.

Geschichtsinfo: Der Bau der Wieskirche geht auf eine Erscheinung Im Jahre 1738 zurück. Eine aus mehreren Teilen alter Holzfiguren im Jahre 1730 zusammengebaute Christusfigur, die den gegeißelten Heiland darstellte, wollte die Ortsbevölkerung von Steingaden aufgrund des armseligen Aussehens nicht mehr bei den Karfreitagsprozessionen dabeihaben. Die Figur landete auf einem Speicher und schließlich auf dem Wiesbauernhof des Ehepaars Lory. Dort traten am 14. Juni 1738 Tränen aus den Augen des Gegeißelten und die Wallfahrten begannen. 1745 bis 1754 wurde die Wieskirche dann unter Leitung von Dominikus Zimmermann errichtet.

Veteranenfreizeit Tour 25:
Radl‘n über die Wies zum Illasbergsee

 

Veteranenfreizeit Nr. 26 – „Räuber-Kneißl-Radlrunde Abschnitt 3 und 4“

Von Germerswang bei Maisach ging es über Aufkirchen, Egenhofen nach Pfaffenhofen an der Glonn. In Odelzhausen wurde A 96 überquert, bevor die Radler in Sulzmoos ein kleines Museum zur Kindheit von Mathias Kneißl aufsuchten. Über Einsbach und Überacker führte der Weg dann zurück nach Maisach, wo in der dortigen Brauerei die Bewirtung und eine Räuber-Kneißl-Halbe wartete.

Geschichtsinfo: Bereits zu Tourbeginn führte die Radl-Strecke nach Geisenhofen, wo Mathias Kneißl am 5. März 1901 (verraten durch seine Cousine und Geliebte) im von 150 Gendarmen umstellten Auermacher-Anwesen schwer angeschossen und verwundet wurde. Der 1775 geborene Mathias Kneißl saß, nachdem sein jüngerer Bruder Alois einen Polizisten schwer verwundet hatte, als Mittäter 5 Jahre im Zuchthaus. Eine Wiedereingliederung in die damalige Gesellschaft gelang nicht, das Heimatrecht wurde ihm verwehrt. So lebte er vom Wildern, Diebstahl und Raub. Nachdem zwei Polizisten nach einem Schusswechsel mit Kneißl starben, erfolgte schließlich seine Festnahme und die Hinrichtung am Morgen des 21. Februar 1902.

Veteranenfreizeit Tour 26:
Räuberkneisl-Radlrunde Abschnitt 3 und 4

 

Veteranenfreizeit Nr. 27 – „Vier Seen auf einen Streich – eine Radrunde“

Text folgt

Veteranenfreizeit Tour 23

Die Vorstandschaft des Veteranen- und Kameradenvereins Windach-Hechenwang hat im April diesen Jahres beschlossen, für interessierte Mitglieder Wanderungen, Kurzausflüge, leichte Berg- oder Radltouren zu organisieren. Und um unsere Heimat noch etwas näher kennenzulernen, gibt es auch immer einige Kurzinformationen zur jeweiligen Heimatgeschichte der Ausflugsziele.

Folgende Veteranenfreizeit hat im Oktober 2020 stattgefunden:

Nr. 23 – Radltour durch die Pfarreiengemeinschaft Teil II

Zum 1. September 2019 startete die neue Pfarreiengemeinschaft, die die Gemeinden Eching, Finning, Greifenberg und Windach umfasst. Am 20. September 2019 (Veteranenfreizeit Nr. 8) wurden bereits die Kirchen, Kapellen und Grotten im Bereich Oberwindach, Greifenberg, Beuern und Eching abgefahren. Jetzt galt es bei der zweiten Tour die kirchlichen Denkmäler in Unterwindach, Schöffelding, Unterfinning, Oberfinning und Entraching zu besichtigen.

Pfarrkirche Maria am Wege in Windach

An der Hauptkirche der neuen Pfarreiengemeinschaft „Maria am Wege“ wurde gestartet. Zwischen 1968 und 1971 wurde die Kirche unter der Planung von Prof. Josef Wiedemann errichtet. Die Grundsteinlegung fand am 23. November 1969 und die Einweihung durch Bischof Dr. Josef Stimpfle am 27. Juni 1971 statt. Die Kirche schaut nunmehr auch fast auf ein 50-jähriges Bestehen zurück, was im nächsten Jahr in Anwesenheit des jetzigen Bischofs Bertram Meier gefeiert werden soll.

Kirche Maria am Wege in Windach

Schlosskapelle Heilig Kreuz in Unterwindach

Heute nicht mehr vorhanden, aber auf einem Stich aus dem Jahre 1701 deutlich erkennbar, ist die Heilig-Kreuz-Kapelle des Schlosses von Windach. Es befand sich damals direkt oberhalb des Eingangstores zum Schloß und diente für die kleinen Gebete am Morgen oder am Abend. Die Messen fanden natürlich in der Dorfkirche statt, zu der es vor einigen hundert Jahren noch einen überdachten Übergang vom Schloß aus gab.

Schlosskapelle Heilig Kreuz in Unterwindach

Kirche St. Peter und Paul in Unterwindach

Besichtigt werden durfte wieder einmal Windachs ehemalige Pfarrkirche St. Peter und Paul. In ihren Anfangstagen lautete die Kirche noch auf ihren Namenspatron Hl. Sylvester. Unterwindachs Bürger wollten aber das Patrozinium nicht im Winter an Silvester feiern, sondern im Sommer, weshalb es zur Umbenennung in Peter und Paul kam. Auf einem Bild an der Wand der ersten Empore sind noch alle drei Namensgeber (Sylvester, Peter und Paul) mit der Muttergottes dargestellt.

Kirche St. Peter und Paul in Unterwindach

Kapelle Maria am Wege (Uhlkapelle) in Unterwindach

Diese Kapelle war eigentlich die Namensgeberin für die heutige Pfarrkirche. Ganz früher war es eine Holzkapelle, in der auch die Totenbretter der Gemeinde aufbewahrt wurden. Anfang der 1960er Jahre errichten die Schwiegersöhne der Uhl-Familie, Mayr und Kreitner, eine Steinkapelle, die mittlerweile auch schon mehrere schwere Stürme überlebt hat.

Kapelle Maria am Wege (Uhlkapelle) in Unterwindach

Mariengrotte Schöffelding

Unter einer stattlichen Buche fand 1989 die Mariengrotte einen neuen Platz. Zuvor war sie im Pfarrhof untergebracht. Aber nach dessen Renovierung errichtete der Orts- und Verschönerungsverein Schöffelding eine kleine Kapelle, in der die Mariengrotte eine neue Heimat fand.

Mariengrotte in Schöffelding

Pfarrkirche St. Urban Schöffelding

Die Pfarrei Schöffelding ist eine uralte Pfarrei. Bereits 1285 wird sie erwähnt (im Vergleich zu Windach, welches erst seit 1886 eine eigene Pfarrei ist). Die Kirche St. Urban ist nach einem Bischof von Rom (der zugleich Papst war), dem Hl. Urban benannt. Er war von 222 bis 230 Oberhaupt der Kirche. Pfarrer Peter Endres war der letzte Pfarrherr in Schöffelding. Von 1915 bis zu seinem Tod am 4. Juli 1956 war er ein hoch angesehener Geistlicher in Schöffelding. Nach seinem Tode wurde die Pfarrei von Windach aus mitbetreut.

Pfarrkirche St. Urban in Schöffelding

Pfarrkirche zur Schmerzhaften Mutter Gottes in Unterfinning

Erstmals erwähnt wird die Kirche bereits im 12. Jahrhundert. Die Pfarrei gehörte bis zur Säkularisation zum Kloster Benediktbeuern. Im Mittelpunkt steht die Mutter Gottes am Fuße des Kreuzes ihres Sohnes. An der Decke sind die Lebensstationen von Maria wiedergegeben: die Geburt Mariens, Maria Tempelgang, Mariä Verkündigung, Heimsuchung Marias und Mariä Himmelfahrt.

Kirche zur Schmerzhaften Mutter Gottes in Unterfinning

Mariengrotte Unterfinning

In Privatbesitz befindet sich die idyllisch nahe des Flüsschens Windach gelegene Mariengrotte von Finning. Sie erinnert an die Lourdesgrotte in Frankreich und ist Ziel vieler Spaziergänger. Auch die benachbarten Galloway-Rinder staunten ob der großen Radlertruppe.

Mariengrotte in Unterfinning

Willibaldskapelle in Unterfinning

Es gibt unterschiedliche Angaben über das Baujahr: einmal 1657, dann 1676. Wie auch immer. So alt wie die Kapelle sind auch die sie umgebenden Linden. Am 7. Juli findet jährlich der sogenannte Willibaldsritt um die Kapelle statt, wo Pferdeliebhaber aus der ganzen Umgebung zusammenkommen und ihre Tiere segnen lassen. Willibald soll ja auch gerade vor Tierseuchen schützen. Auch die Geschwister des Heiligen Willibald waren Heilige: die Hl. Walburga und der Hl. Wunibald. Alle drei stammten aus England.

Willibaldskapelle in Unterfinning

Kirche Heilig Kreuz in Oberfinning

Die Kirche beherbergt viele Kunstschätze von Lorenz Luidl (geb. 1645 in Mering, gest. 1719 in Landsberg) und dessen Sohn Johann Luidl (geb. 1686 in Landsberg, gest. 1765 in Landsberg). Das bedeutendste Kunstwerk ist wohl das ca. 5 Meter hohe Kruzifix mit der Mater Dolorosa zu Füßen (geschaffen von Johann Luidl). Das Altarbild zeigt Jesus am Kreuz mit seiner Mutter Maria, Maria Magdalena und seinem Lieblingsjünger Johannes.

Kirche Heilig Kreuz in Oberfinning

St. Sebastians-Kapelle Oberfinning

Der Hl. Sebastian war eigentlich ein römischer Soldat, Chef der Prätorianer in der Zeit von Kaiser Diokletian. Weil er jedoch Christen unterstützte, ließ ihn der Kaiser durch seine numidischen Bogenschützen ermorden, so glaubte man zumindest. Sebastian hat überlebt und wurde von der Hl. Irene gesund gepflegt. So ging er nochmals zu Diokletian, um für die Christen einzutreten. Dieser ließ ihn nun im Circus erschlagen, warf die Leiche in die Cloaca Maxima. Anhänger holten ihn jedoch zu sich und bestatteten ihn in den Katakomben – Die Legende zur Sebastians-Kapelle.

St. Sebastians-Kapelle in Oberfinning

Hartkapelle Oberfinning

Versteckt im Wald in der Nähe des Windachspeichers findet sich diese kleine, einfach gestaltete Kapelle. Sie wurde wohl 1753 errichtet. Im Juli 1882 gab es jedoch eine unschöne Begebenheit: Der damalige Bürgermeister von Pflugdorf, Andreas Koppold, besuchte die Hartkapelle zum Gebet. Durch welches Ereignis auch immer: Andreas Koppold verstarb an Ort und Stelle in der kleinen Kapelle.

Hartkapelle in Oberfinning

St. Johann auf der Bergerin bei Entraching (heute Dettenschwanger Flur)

Etwa drei Kilometer von Entraching Richtung Dießen entfernt befand sich vor einigen hundert Jahren die Kapelle St. Johann. Heute lässt sich ihr genauer Standort im dichten Wald nur vermuten. Früher stand die Kapelle auf dem Höhepunkt einer freien Wiese (der Bergerin). Die Bewohner vieler umliegenden Gemeinden kamen dorthin, um vor allem am 24. Juni, dem Patrozinium, den dort jährlich stattfindenden Kram-, Gabel-, Rechen- und Sensenmarkt zu besuchen. Junge Männer schossen jedoch am 24. Juni 1767 weit über das Ziel hinaus. Es kam zu einer riesigen Schlägerei von Burschen des Landgerichts Landsberg, von Utting, vom Markt Dießen und auch von der Hofmark Windach. Von der Kapelle ist heute nichts mehr zu sehen.

St. Johann auf der Bergerin bei Entraching (heute Dettenschwanger Flur)

Pfarrkirche St. Jakob maj. in Entraching

Die Abkürzung m. oder maj. zeigt, dass hier der ältere Apostel namens Jakob gemeint ist. Er ist Namensgeber der Kirche, deren älteste Spuren bis 1393 zurückgehen. 1730 wurde der gotische Turm abgerissen und neu gebaut. Jakob der Ältere ist im Übrigen der Legende nach auch derjenige, der in Santiago de Compostella beerdigt wurde und zu dem sich heute tausende von Pilgern auf den Jakobswegen begeben.

Kirche St. Jakob maj. in Entraching

Brenner-Kapelle Entraching

Noch nicht fertiggestellt (sie befindet sich im Rohbau) ist eine Privatkapelle an der Straße Utting-Hofstetten in Entraching. Sie wird in Erinnerung an den vor einigen Jahren verstorbenen Firmenchef Wolfgang Brenner errichtet.

Stele am Eichenhof Unterfinning

Vom Windacher Künstler Franz Hämmerle, der selbst bei der Radltour dabei war, stammt eine große Stele, die sich südlich am Eichenhof befindet. Sie zeigt den 1947 heiliggesprochenen Schweizer Nikolaus von der Flüe (1417 bis 1487), seine Frau Dorothee und zwei seiner insgesamt zehn Kinder. Er ist einer der großen Asketen und Einsiedler. In den letzten 19 Lebensjahren soll er außer der Heiligen Kommunion und Wasser nichts zu sich genommen haben. Worte des Hl. Nikolaus von der Flüe sind im Sockel eingraviert.

Stele am Eichenhof in Unterfinning

Götzfried-Kreuz Dürrhansl

Früher stand dieses Kreuz (davon gibt es noch Fotographien) am Zusammenlauf zweier Wege, die von Windach nach Eresing führten. Es befand sich auf der Götzfried-Flur. Als der Grund verkauft wurde und das Kreuz (jenseits der Autobahn Richtung Eresing) nicht mehr gewünscht war, wurde es unter Mithilfe des Obst- und Gartenbauvereins nach Dürrhansl umgesetzt.

Götzfried-Kreuz in Dürrhansl

Franziskus-Kapelle Steinebach

Im Jahre 2019 fand hier ja aus Anlass des 400-jährigen Bestehens der Kapelle ein großes Fest mit über 300 Besuchern statt. 1619 wurde die Kapelle von Melchior Michl vom Hansbauern, Georg Michel vom Hansschneider-Bauern, Joachim Michl vom Bedlbauern und Hans Scheffler vom Hansualahof errichtet. Wohl geschah dies auch zu Ehren von Johannes Michel, der 1590 in Steinebach geboren wurde und später von 1618 bis 1673, also 55 Jahre lang Pfarrer von Unterhausen bei Weilheim war.

Franziskus-Kapelle in Steinebach

Pfarrwiddum beim Göllehof in Oberwindach

Zum Abschluss der Tour gab es noch eine Information zu einer ebenfalls nicht mehr bestehenden Kapelle. Es gibt noch einen Plan vom Hirschauer-Anwesen in Oberwindach, auf dem eine Kapelle eingezeichnet ist. Später wurde daraus ein Backhaus. In alten Unterlagen des Klosters Dießen werden tatsächlich Begriffe wie widem, widemhof oder widenpaur verwendet. Der Hof (späterer Göllehof, heutiges Hirschauer-Anwesen) kann also durchaus ein Pfarrwiddum gewesen sein, also ein dem örtlichen Geistlichen überlassener Hof zu dessen eigenen Lebensunterhalt. Und vielleicht gab es dort tatsächlich eine Kapelle.

Damit haben die Teilnehmer von Tour 1 im letzten Jahr und Tour 2 heuer nun wohl alle wesentlichen Gotteshäuser, Kapellen und kirchlichen Kleinode kennengelernt.

Von Badern, Magistern und Friseuren

In der dritten Aufsatzserie, welche im Januar startete und drei Teile umfassen wird, geht es um die Familie Hofbauer/Heinle, die seit fast 130 Jahren in Windach ansässig ist und seit dieser Zeit einen Bader- bzw. Friseurbetrieb führt. Damit dürfte es sich um den ältesten Gewerbebetrieb in ununterbrochenem Familienbesitz in Windach handeln.

Die Geschichte beginnt mit Josef Heinle, der im Jahr 1892 den früheren alten Schlossstadel in Windach erwarb und als Bader, Bauer und Krämer tätig war. Josef Heinle stammte ursprünglich aus dem schwäbischen Mörslingen bei Dillingen. Sein ältester Sohn wanderte in die USA aus und war dort als barber (Friseur) tätig. Auch dessen interessante Lebensgeschichte wird betrachtet.

Heinrich Hofbauer sen. heiratete 1920 Maria Heinle, die Tochter des Baders Josef Heinle und machte zusammen mit Sohn Heinrich Hofbauer jun. aus dem Bader- einen Friseurbetrieb. Der Vater von Heinrich Hofbauer sen. stammte aus Hohenpeißenberg und kam im Bergwerk ums Leben. Die Generationen davor waren die Hofbauers in Niederbayern ansässig.

Heinrich Hofbauer jun. heiratete Irmengard Julius, eine Tochter aus einer wahren Lehrerdynastie. Bereits der Urururgroßvater von ihr wird im Jahr 1766 in den Kirchenbüchern von Sulzschneid bei Marktoberdorf als Ludimagister (Schullehrer) erwähnt. Die Vorfahren von Irmengard Julius waren hauptsächlich im Allgäu ansässig.

Der Friseurbetrieb mit Fußpflege wird derzeit durch Ulrich und Hannelore Hofbauer weitergeführt. Und die nächste Generation steht schon bereit.

Landsberger Tagblatt vom 15. Januar 2021.